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Steuern / Einkommensteuer 
Dienstag, 24.08.2021

Kosten für Unwetter-Schäden steuerlich geltend machen

Kosten für Unwetter-Schäden können teilweise als außergewöhnliche Belastung steuermindernd geltend gemacht werden, außer wenn sie die Versicherung übernimmt oder es dafür finanzielle Hilfen gab. Das Finanzamt akzeptiert die Kosten für aktuelle Flutschäden innerhalb von drei Jahren nach dem Unwetterereignis.

Anerkannt werden u. a. Kosten für Bauarbeiten, Reparaturen oder Instandsetzungsmaßnahmen, die existenziell wichtige Bereiche am Haus oder an der Wohnung betreffen. Dazu gehören z. B. zerbrochene Fensterscheiben oder kaputte Haustüren. Auch die Kosten für neue Möbel, Hausrat oder Kleidung zählen dazu. Nicht berücksichtigungsfähig: Autos, Garagen, Gartenterrassen oder Ähnliches. Sie gelten nicht als existenziell notwendig.

Bei Reparaturdienstleistungen können die Rechnungen abgesetzt werden. Bei Möbeln, Hausrat oder Kleidung orientiert sich der Betrag immer am sog. Zeitwert der kaputt gegangenen Gegenstände. Vermögensgegenstände wie kostbare Bilder und Antiquitäten oder auch die Briefmarken- und Münzsammlung können nicht steuerlich geltend gemacht werden.

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